Bayrisches Hofbauerngeflügel

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Guten Morgen Bayern. Du zeigst dich wieder einmal von deiner besten Seite. Dein Panorama ist berauschend. Der Blick geht in die Ferne, wo sich die Rott ihren Weg durch das gleichnamige Tal bahnt und am Horizont schon deutlich die Gipfel der ersten Alpenausläufer zu erkennen sind. Wir sind in Wurmannsquick, einem malerischen Dorf bei Eggenfelden in Niederbayern, und befinden uns auf der Suche nach Ursprungs-würdigen Hühnern.

Unsere heutige Station ist das Gehöft der Familie Schemmer. Der Hof existiert seit dem 16. Jahrhundert, und die Familie Schemmer wirtschaftet hier schon in sechster Generation. Neben Ackerbau, Forst und Bullenmast ist auch die Geflügelzucht seit Jahren fester Bestandteil des Hoflebens.

In einem gut belüfteten und geräumigen Stall hinter dem Hauptgebäude des Bauernhofs finden wir genau das, was wir suchen. Junge Hühner und Hähne mit weißem Gefieder, energisch gackernd und mit den Krallen im Einstreu scharrend. Der Stall ist gut durchlüftet, Tageslicht fällt hinein. Es herrscht ausreichend Platz für die Tiere, und für die mutigen unter ihnen gibt es sogar einen Wintergarten mit grandiosem Ausblick.

„Wir halten die Tiere nach den Vorgaben des 1-Stern Tierschutzlabels des Deutschen Tierschutzbundes. Das bedeutet im Vergleich zur konventionellen Haltung dreißig Prozent mehr Platz und dreißig Prozent mehr Zeit zum Wachsen. Wir haben hier die langsam wachsende Rasse ‚Ranger‘. Es gibt ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten“, so Franz Schemmer.

„Den Tieren geht es so viel besser. Sie können spielen, rangeln, scharren, sind sehr robust, bleiben gesund und brauchen in der Regel keine Behandlung mit Antibiotika . Diese Haltung macht schlicht und ergreifend Sinn. Nicht nur für das Tier, sondern auch für uns, die Landwirte. Man geht einfach mit Stolz und einer anderen Einstellung in den Stall. Es macht Freude.“

Das fällt auch uns auf, als wir den Stall betreten. Mehrere tausend Tieren in einem Raum, und dennoch spüren wir eine entspannte Ruhe. Junghähne, die sich in Balzkämpfen proben. Junghennen, auf der Stange schaukelnd, schauen seelenruhig dem Treiben zu. Keine Hektik. Kein Stress. Außer wenn sich der Fotograf zu hastig bewegt, dann ist das Geschimpfe groß.

Alle Rohstoffe im Futter werden aus eigenem Anbau und dem Einzugsgebiet Bayern bezogen. Die Küken kommen aus einer Brüterei bei Regensburg, in der auf Bodenhaltung noch natürlich vom Hahn besprungen wird. Tagfrisch geschlüpft, kommen die Kleinen dann in Betriebe wie den von Familie Schemmer. Zwischen Hahn und Henne wird dabei nicht unterschieden. „Die kommen so in den Stall wie sie geschlüpft sind“, so unser Experte in der Brüterei. Insgesamt beziehen wir von Transgourmet Ursprung unsere Hühner von knapp dreißig bayrischen Betrieben wie diesem.

Auf dem Hof angekommen, werden die Hühner in vierzig Tagen schonend aufgezogen und im benachbarten Bogen, am Fuße des bayerischen Waldes an der Donau gelegen, geschlachtet. Die Wege sind kurz. Das Futter kommt ebenfalls aus Bayern, außer dem Soja, aber dafür hat Landwirt Schemmer auch schon eine Idee: Er versucht bereits, Soja auf den eigenen Feldern wachsen zu lassen. Zwar noch mit durchmischtem Erfolg, aber immerhin mit einem Erfolg, der optimistisch stimmt, in Kürze die gesamte Futterversorgung autark beschaffen zu können. Getreide, Raps und sonstiges Futter kommen bereits vom eigenen Feld - warum also nicht weiter tüfteln?

Das langsamere Wachstum, das größtenteils regionale Futter, der größere Auslauf und die Klimareize von außen ermöglichen ein festeres und geschmackvolleres Fleisch, als das bei konventioneller Geflügelzucht der Fall ist. Zudem bieten die Betriebe hier eine vollkommene Transparenz. Jeder Neugierige ist jederzeit auf den Höfen willkommen und kann sich durch die Ställe führen lassen. „Ich kann mich nur wiederholen. Das Produkt macht Sinn“, fasst Franz Schemmer zusammen.

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