Mecklenburger Bio-Huhn

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Friedrichsau im Süden von Mecklenburg-Vorpommern. Etwas später am Morgen! Der Hahn auf dem Bio-Hühner-Hof von Fredo Siegfried hat bereits Mittagspause nach seinem morgendlichen Krähen. Fredo ist ein ehemaliger Schreiner, der die Nase voll vom Arbeiten auf dem Bau hatte und sich zurück zur Natur besonnen hat. „Hier bin ich den ganzen Tag an der frischen Luft. Wo gibt es etwas besseres? Ich könnte mir nichts schöneres mehr vorstellen.“

7500 Hühner zieht er gleichzeitig auf. Eine sehr robuste und langsam wachsende Rasse mit einem sehr klaren und typischen Hühnerfleisch-Geschmack. Alle haben einen Stall, einen Wintergarten mit Dach zum Schutz vor Greifvögeln und als Unterstand, sowie weitläufige grüne Weiden, auf denen sich die Hühner nach Belieben austoben und nach Würmern scharren können. Schöne Weiden sind das. Teils mit hohen Gräsern bewachsen. In der Ferne ein kleiner Wald mit Eichen und unter den Füßen: Löwenzahn, Klee und saftig grünes Gras.

„Der Frühling ist die beste Jahreszeit für die Tiere. Es ist nicht zu warm, nicht zu kalt und der Rasen hat noch ordentlich Wumms!“

Auch in den Ställen, wenn abends zur Nachtruhe die Türen zu geschlossen werden um es dem Fuchs nicht all zu leicht zu machen, haben die Tiere mehr als genügend Platz. „Das ist das schöne an unserer Haltung - die Ställe sind nicht überbesetzt. Die haben noch Luft zum Atmen.“ Die Hühner kommen mit 5 Wochen auf den Hof und dürfen hier ca. 75 Tage leben, bis sie ein Schlachtgewicht von 3 Kg haben. In der konventionellen Geflügelmast werden die Tiere nur halb so alt - müssen in der kürzeren Zeit aber nahezu das selbe Gewicht auf die Waage bringen. Das geht nicht nur der Fleisch- sondern vor allem auch der Lebensqualität des Tieres zu lasten.

„Die Tiere haben Grundbedürfnisse! Sozialleben, Bewegung, Erkunden - die wollen mit den Flügeln flattern, Hacken, Picken und in der Erde scharren. All das bekommen die hier.“

Das Futter kommt aus der Region, ist Bio, besteht aus Getreide und Getreideschrot oder eben aus jenem, was die fleißigen Hühner im Boden finden können. Der Boden ist fruchtbar und wird nach jedem Bestandswechsel neu aufgepflügt, um die Bodenqualität aufrecht zu erhalten. Mit zahlreichen Unterständen und Hochsitzen ist für genügend Bewegungsfreiheit und -vergnügen gesorgt. „Am liebsten sitzen sie im Winterstall auf den höheren Ebenen. Hier sind sie sicher und genießen den Überblick.“

200 Meter entfernt vom Hof treffen wir auf Andreas Siegfried. Der Name klingt vertraut und das nicht ohne Grund: Andreas ist Fredos ältester Sohn, der ebenfalls Schreiner war und den Bau gegen seine Bio-Hühner-Farm eingetauscht hat. Haben wir auf dem Hof vom Vater noch recht junge Hühner gesehen, so sind es bei Andreas bereits die schlachtreifen. Was bei beiden Höfen auffällt: die Tiere sind alle ruhig, nicht schreckhaft, haben ihr volles Federkleid (wenn sie nicht gerade in der Mauser sind) und sehen alle sehr gesund und fidel aus. Hier haben die Hühner ein gutes Leben und nichts außer dem Adler zu fürchten, der weit oben am blauen Himmel seine Kreise dreht. „Ja der Adler… für den ist das wie ein großes Buffet hier. Aber das ist eben die Natur. So muss das halt.“ lacht Andreas. „So muss das halt.“

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