Die erste Fischaktie Deutschlands!

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Immer mehr Menschen möchten wissen, woher die Zutaten für ihre Mahlzeit kommen und wie sie erzeugt wurden – auch dann, wenn sie nicht zu Hause essen. Deshalb gehen wir jetzt noch einen Schritt weiter. Mit einem neuartigen Nachhaltigkeitsprojekt bieten wir Ihnen nachhaltig gezüchtete Fischspezialitäten an.

Planen, Züchten, Auftischen – wir haben zusammen mit der Fischzucht Reese aus Sarlhusen die erste Fischaktie Deutschlands ins Leben gerufen. Die Kunden haben sich zum Erwerb einer nachhaltig gezüchteten Fischmenge verpflichtet und sind im Gegenzug Fischaktionäre geworden.

Fischspezialitäten aus Sarlhusen

In einem Land, in dem Fisch und Mensch dasselbe Wasser trinken und schottische Highland-Rinder die Gartenarbeit übernehmen – dort kümmert sich Gunnar Reese in vierter Generation um Forelle, Barsch und Hecht. Hinzu kommen Karpfen, Aal, Saibling, Silber- und Edelmaräne, die in Buchen- und Erlenrauch geräuchert werden. Binnenfischerei und Zuchtbetrieb, gespeist aus bestem Quellwasser, mit Zeit zum Wachsen, naturbelassenem Futter und viel Platz für Bewegung – beste Voraussetzungen für tollen Fisch.

 

Der Erzeuger

Für Birgit und Gunnar Reese ist die Fischzucht eine Frage der Tradition und Nachhaltigkeit. „Die Werte aus der Vergangenheit mit dem Qualitätsanspruch von heute zu verbinden, ist eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen.“
Durch das Projekt kann der Familienbetrieb optimal planen und Fische in höchster Qualität und Frische garantieren. Diese Fische sind exklusiv für uns Aktionäre und unsere Kunden reserviert. So gelangen die frisch gefischten Fische zu Menschen, denen die Ressource Fisch und die Natur am Herzen liegen.

 

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Die Qualität

Die Teiche werden mit Saiblingen, Bachforellen und Goldforellen besetzt. Die Besatzfische sind 100 g schwer und wachsen bis zum Abfischen auf ca. 400 g bis 700 g an. Am schnellsten wachsen die Goldforellen, die Bachforellen wachsen langsamer. Die Fische sind immer in Bewegung, deshalb gibt es eine leichte Teichströmung, gegen die die Fische sich stellen können. Die Wasserqualität ist ein wesentlicher Faktor. Moorhoop ist ein Quellwasserstandort mit einer kühlen, hervorragenden Wasserqualität zwischen minus 4 Grad im Winter und 18 Grad im Sommer. „Gastronomen schätzen an unserer Fischqualität die Frische. Die Fische werden erst kurz vor der Auslieferung geschlachtet und auf Eis zum Kunden transportiert“, sagt Gunnar Reese.

 

Die kleine Fischkunde

Die Goldforelle, die Bachforelle und der Saibling gehören zu der Familie der Lachsfische (Salmoniden). Bei deutschen Konsumenten zählen diese drei Arten zu den beliebtesten Fischarten. Das Markenzeichen bzw. Erkennungsmerkmal der Salmoniden ist die Fettflosse, die zwischen der Rücken- und Schwanzflosse ist. Salmoniden lieben klares, kühles und sauerstoffhaltiges Wasser und besiedeln in der Regel Wasser mit der höchsten Wassergüte. Dennoch gibt es innerhalb der Familie Unterschiede, so bevorzugen manche Fischarten Seen, Bäche oder Flüsse. Alle drei dieser Fischarten sind fetthaltige Fische und weisen eine feine Muskelstruktur auf. Ob frisch oder geräuchert – sie sind ein wahrer Genuss.

Bachforelle

Latein: Salmo trutta fario
Die Bachforelle ist keine eigene Art, sondern eine zeitlebens im Süßwasser lebende Rasse der Lachsforelle/Meerforelle. Sie gilt als die „heimische Schöne“, die in kühlen und klaren Gewässern Zuhause ist. Der Körper ist lang gestreckt und torpedo-förmig. Ihr Schuppenkleid strahlt in grüngelb Tönen. Die Bachforelle besitzt ein zartes, fettarmes, weißes Fleisch und einen feinen Geschmack. Sie enthält nur wenige Gräten, die sich sehr leicht entfernen lassen. Die Zubereitung ist vielseitig und unkompliziert.

 

Saibling

Latein: Salvelinus alpinus
Bei Saiblingen wird zwischen verschiedenen Arten, wie z.B. Bachsaibling oder Seesaibling, unterschieden. Sein Ursprung ist in den USA. 1884 wurde er nach Europa gebracht. So entstand aus dem Bachsaibling und der Bachforelle der Tigersaibling oder aus dem Bachsaibling und dem Seesaibling der Elsässer Saibling. Er hat einen lang gestreckten, schlanken Körper und trium- phiert mit dem auffälligsten Farbkleid. Dieses leuchtet von olivgrün bis orange. Die Muskelstruktur ist sehr fein und rotfleischig. Innerhalb der Dreien ist er „die kühlste und anspruchsvollste“ Forelle – das Wasser muss klar, kalt und sauerstoffreich sein.

Goldforelle

Latein: Oncorhynchus aguabonita
Die Goldforelle ist eine Unterart und Farbvariante der Regenbogenforelle, die ursprünglich aus den USA stammt. Die Handelsbezeichnung Oncorhynchus aguabonita wurde 2012 für die Spezies der Goldforelle festgelegt, womit sie seither
als eigenständige Art anerkannt ist. Diese setzt sich aus dem spanischen Wort agua für Wasser und bonita für hübsch zusammen. Wegen ihrer Farbprägung und ihrem goldenen Schuppenkleid, gilt sie als die Goldene unter den Forellen und ist eine „Laune der Natur“. Auch im zubereiteten Zustand, bleibt ihr goldgelb anmutender Schimmer erhalten. Sie stellt einen Eyecatcher auf dem Buffet dar und zeichnet sich durch ihr zartes, rotes Fleisch aus.

 

NACHHALTIGKEIT

Bachforelle Filet
150 - 250 g Aktie, 3 kg

Bachforelle
300 - 500 g Aktie, 3 kg

Goldforelle Filet
150 - 250 g Aktie, 3 kg

Goldforelle
300 - 600 g Aktie, 3 kg

Saibling Ganz
300 - 500 g Aktie, 3 kg

Saibling Filet
150 - 300 g Aktie, 3 kg