Bio-Chickenwings vom Voralpen-Weidehuhn

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Der Hof Burgstaller ist unsere erste Station auf dem Weg zu einigen unserer Produzenten der Ursprung-Bio-Chickenwings. Das Wetter hat gehalten, angekündigt waren Gewitter. Als wir auf dem Hof von Franz Burgstaller im oberösterreichischen Mettmach ankommen, erwartet uns jedoch eine drückende Hitze. Wir freuen uns über den ausgebliebenen Regen, müssen aber kurz darauf lernen, dass die Hühner bei diesem sehr warmen Wetter lieber im Stall und Wintergarten scharren, als auf die Weide zu gehen. Nur ein kleiner Teil der Hühnerherde nutzt die schöne Weide, die an einem Hügel hinter dem Stall bis zum Horizont reicht. Franz Burgstaller hat den Betrieb 2014 von Milchvieh auf Bio-Geflügel umgestellt. Bio war für ihn von Anfang an gesetzt und er erzählt uns stolz, dass seine Flächen noch nie Kunstdünger gesehen haben. Selbst sein Großvater habe schon darauf verzichtet, obwohl damals noch niemand von Bio sprach, erzählt er uns. Heute hält er etwa 4.000 Bio-Hühner, verteilt auf zwei Ställe. Selbst jetzt, wo nahezu alle Hühner im Stall sind, haben die Tiere reichlich Platz. Die Besatzdichte beträgt 21 kg/m2 und liegt damit um die Hälfte unter der Besatzdichte von klassischer Hühnerhaltung.

Die Tiere sehen sehr vital und entspannt aus. Die Herde besteht aus braunen, weißen und bunten Tieren, die alle zur Hybridrasse Hubbard Coloryield gehören. „Es ist eine robuste, langsam wachsende Rasse und die Tiere sind in jedem Stadium schön.“

Zum Stall gehört ein sogenannter Wintergarten. Ein Kaltscharraum, in dem sich die Hühner auch bei Regenwetter in einem überdachten Außenklimabereich aufhalten können. An den Wintergarten schließt sich der Grünauslauf in Form einer großen Weide an. Direkt neben der Hühnerweide eröffnet sich uns hier bei den Burgstallers eine Pferdekoppel. Als wir Franz Burgstaller auf die schönen, beeindruckenden Pferde ansprechen, leuchten seine Augen und wir erfahren, dass er ein renommierter Züchter des Österreichischen Kaltbluts ist.
Wir machen noch einen kleinen Rundgang zum zweiten Teil der 20-köpfigen Pferdeherde, vorbei an einem Forellenteich, an dem Franz gerne sitzt, um zur Ruhe zu kommen. Am Ende der Tour hält die Senior-Chefin noch einen Kuchen und Kaffee für uns bereit – und den Schnaps müssen wir natürlich auch unbedingt probieren, bevor wir uns auf den Weg zum zweiten Betrieb machen.

Der zweite Geflügelbetrieb liegt im Salzburger Land in Seekirchen am schönen Wallersee. Die Lugsteins mästen hier nicht nur die Bio-Hühner, sie ziehen auch die Küken dafür selbst auf. Direkt nach unserer Ankunft werfen wir einen Blick in den Kükenstall. 4.900 Küken wuseln hier durcheinander. Wir hätten die Zahl deutlich geringer geschätzt. Uns fallen sofort die Fichtenzweige auf, die alle paar Meter aufgestellt sind. Sie bieten den Küken Beschäftigungsmaterial und Rückzugsräume. Der Stall hat eine Temperatur von mehr als 30 Grad, die die Küken in den ersten Lebenstagen brauchen.

Als wir danach zum Maststall gehen, beginnt es zu regnen. Die Bäuerin Monika Lugstein erklärt uns, dass die Hühner noch nie zuvor Regen gesehen hätten, da in den letzten Wochen kein Tropfen vom Himmel gekommen sei. Doch die Hühner tragen den leichten Regen mit Fassung und bewegen sich entspannt auf ihrer mit Bäumen strukturierten Weide. An die Weide grenzt direkt der Wald. Ein schöner Moment, die Tiere beim Weidegang zu beobachten.

Als „Hobby“ finden wir hier keine Pferde vor, sondern eine Herde mit wunderschönen Pinzgauer Rindern. Eine alte Rinderrasse, die aufgrund ihres gutmütigen Temperaments und der ausgeprägten Mutterinstinkte immer mehr in der Mutterkuhhaltung eingesetzt wird. Doch noch ist ihr Anteil mit weniger als zwei Prozent in Österreich gering.

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